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Frauen  besitzen zwar nur  1 % des Vermögens auf dieser Welt, stellen aber 60% der Nahrungsmittel  her.  zurück
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Frauen haben eine andere Sichtweise als Männer. Dies kommt bei allen Belangen der Nachhaltigkeit vor. In den meisten  Ländern haben Frauen allerdings immer noch nichts zu sagen. 
Frauen haben spezifische Vorstellungen bei Stadtplanung, Bauleitplanung, Strassenbau, Hausbau und anderen Planungen.  Die heutigen Planer berücksichtigen aber nur die männlichen Autofahrer, die möglichst schnell von A zu B kommen wollen.
Bei der Armutsbekämpfung haben Kleinkredite eine große Rolle eingenommen. Dabei zahlen Frauen die Kredite zu 99% zurück, Männer nur zu 81%. Deshalb sind auch fast ausschließlich Frauen Nutzer solcher Kleinkredite.
Frauen sind auch zum größten Teil die Nahrungsproduzenten in der Dritten Welt.  Diese werden in Subsistenzproduktion hergestellt. Frauen versorgen also die Familien.  Die Subsistenzproduktion ist nachhaltiger als unsere kapitalistische Produktionsweise.
Frauen besitzen im Vergleich zu Männern sehr wenig. Hier müßte durch Umverteilung mehr Gerechtigkeit geschaffen werden.
Frauen mit höherer Bildung und eigenem Einkommen haben weniger Kinder, und tragen so auch mehr zum Stopp der Bevölkerungsexplosion teil. Besonders in den Entwicklungsländern müssen die Rechte der Frauen stärker geachtet werden.
Frauen versorgen oft ihre Familien und pflegen alte und kranke Familienangehörige.  Zudem erziehen sie die Kinder. Das sind alles Tätigkeiten die nicht bezahlt werden, aber trotzdem geleistet werden müssen.
Frauen werden von Männern oft gewaltsam ihrer Rechte beraubt. Vergewaltigung in der Ehe und hausliche Gewalt sind Zeichen der Unterdrückung durch die Männer.
Frauen haben aber auch einen großen Einfluß auf die Nachhaltigkeit, da sie es sind, die Einkaufen gehen, und die Kleidung für ihre Familien besorgen.  Sie könnten ökologisch einkaufen. Meist fehlt wohl die Information und das Geld.
Frauen verdienen immer noch rund 25% weniger als Männer in vergleichbaren Stellungen. In der letzten Zeit gewinnt Gender immer mehr an Bedeutung. So gibt es den Gender Mainstreaming, der die Gleichstellung von Frauen in allen Bereichen versucht. Männer müßten sich mehr an der Kindererziehung und der Hausarbeit beteiligen. Ziemlich trostlos sieht es für Frauen in den arabischen Ländern aus.
Auch der Begriff nachhaltige Entwicklung wird von den Frauen kritisiert. Sie bevorzugen den Begriff nachhaltige Livelihoods. Denn nachhaltige Entwicklung ist mit der Herrschaft der Männer verbunden.

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Literatur:

Vandana Shiva, Maria Mies, Ökofeminismus, Bern 1990
Paul Harrison, Die Dritte Revolution - Antworten auf Bevölkerungsexplosion und Umweltzerstörung, Frankfurt/Main, Suhrkamp, 1. Auflage 1996


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Email Erstellt am 15.12.2000, Version vom 6.01.2017, Johannes Fangmeyer, GNU-FDL
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