| Nicht jede Technologie ist nachhaltig. Gentechnik und Atomtechnik sind nicht nachhaltig. | zurück | |
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Für die weitere Entwicklung
der Technologie ist angepaßte Technologie wichtig. Das ist größtenteils
eine Abkehr von den Großtechnologien. Alte, umweltschädliche
Technologien müssen durch neue, umweltfreundliche und angepaßte
Technologien ersezt werden. Zudem müssen wir weg von den End-of-the-pipe-Technologien,
die den bisherigen Prozessen einfach nur angehängt werden, wie z.B.
der Filter ans Kraftwerk, zu systemintegriertem Umweltschutz, z.B. durch
regenerative Energien. Es gibt einzelne Beispiele,
wie z.B ein Konsumgüterprodukt wie das Fernsehen völlig nach ökologischen
Gesichtspunkten konstruiert werden muß. Zu kaufen gibt es diesen Öko-Fernseher
aber noch nicht.
Zudem müssen die Technologien, die wir einsetzen fehlerfreundlich sein. Es darf nicht wie bei der Kernenergie sein, dass durch kleinste Fehler große Flächen verstrahlt werden. Auch in der Chemie muß mehr auf Fehlerfreundlichkeit geachtet werden. Die chemischen Prozesse werden dadurch sicherer. Ich habe selbst als Ingenieur gearbeitet und weiß, das für Unternehmen nur das Geld eine Rolle spielt. Neue Technologien werden nur angewandt, wenn sie vorgeschrieben sind, oder viele Käufer danach verlangen. Hier beißt sich aber meist die Katze in den Schwanz. Weil ökologische Technologien nicht angeboten werden, kauft sie niemand, Und es kauft niemand ökologische Produkte, so dass sie nicht angeboten werden. Zumeist sind sie auch noch teurer als normale Produkte, weil sie in kleinen Serien gefertigt werden. Auch in den Entwicklungsländern können neue umweltfreudliche und nachhaltige Technologien eingeführt werden. Doch ist das eine Frage des Preises. Vielleicht kann man durch den Handel mit Emissionen dieses Problem lösen. So könnten Entwicklungsländer ökologische Technologien gegen Verschmutzungsrechte eintauschen. Regenerative Energien sind noch nicht, außer Wasser- und Windkraft, wirtschaftlich. Bei der Photovoltaik soll ein Marktanreizprogramm, wie das 100.000 Dächer Programm für niedrigere Preise sorgen. Denn sonst wird sich die Photovoltaik (manche schreiben auch Fotovoltaik) am Markt nicht durchsetzen können. Die Expo 2000 behauptet, die
Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu haben. Expo-Gegner verneinen
dies. Urteilen sie selbst. Die Expo ist beendet, und einige Links funktionierten
nicht mehr. Von Ernst Bloch gibt es das Konzept der Allianz-Technik, die mit
der Natur verbunden ist und sie nicht mehr zu überlisten versucht.
Beim Netzwerk der Scientist for global
responsibility (Ines) gibt es eine Datenbank darüber, mit Institutionen,
die sich für Sustainable Development einsetzen. Ansonsten ist das Konzept
der Allianz-Technik noch wenig bekannt. |
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| buecherfinder | Literatur:
Birgit Breuel Hrsg., Agenda 21, Vision: Nachhaltige Entwicklung, Frankfurt, Campus, 2. Auflage 1999 Ernst Ulrich von Weizsäcker, Das Jahrhundert der Umwelt, Vision: Öko-effizient leben und arbeiten, Frankfurt, Campus, 2. Auflage 2000 |
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| Altavista.com | Links:
Scientist for global responsibility (INES) |
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| Erstellt am 28.10.2000, Version vom 18.09.2005, Johannes Fangmeyer | Top zurück |