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Der Emissionshandel soll dafür sorgen,
dass CO2 kostengünstig eingespart werden soll. Er wurde in
Europa eingeführt. |
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In Europa gibt es einen
Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten. Die Umweltverbände
sehen vor allem die Gefahr, dass Wälder
als Senken anerkannt werden. Der Ersatz von Tropenprimärwald
durch Plantagen mit schnellwachsenden Bäumen ist nämlich
keine Senke. Sie könnte aber als eine solche gehandelt
werden. Auch könnten Kernkraftwerke als CO2-Minderung
verkauft werden. Das darf nicht geschehen. Die Befürworter eines Emissionshandels sehen eher die großen Profite in diesem Bereich, als die Möglichkeit damit Emissionen einzusparen. Wenn der Handel aber einmal angelaufen ist, so soll er dafür sorgen, dass die Emissionen dort eingespart werden, wo sie am kostengünstigsten reduziert werden können. Diese Theorie ist wichtig. Es müssen aber die oben genannten Schlupflöcher gestopft werden. Es werden sich wahrscheinlich Rating-Gesellschaften bilden, die ausrechnen, wo die Emisssionen am günstigsten eingespart werden können. Es hat sich auch schon ein Bundesverband Emissionshandel gegründet, der seine Mitglieder beraten soll, und die Bildungsinstitutionen, wie die Händler ausgebildet werden sollen. Zudem will man eine ethische Richtlinie für den Handel mit Emissionen aufstellen. Die Preise für eine Tonne CO2 Emissionen sind noch nicht hoch genug. Auch ein CO2 Emissionshandel für private Autos und Wohnungen ist noch nicht eingeführt. Die großen Versprechungen der Befürworter sind noch nicht eingetreten. Besser scheint ein CO2 Budget zu sein, welches 2022 für Deutschland bei 3,1 Gigatonnen CO2 lag. Für die Welt bei 500 Gigatonnen. Deutschland müsste seine Emissionen damit jährlich um etwa 11% senken. Aber die Politik will das nicht. Man glaubt, der Markt wird es richten. |
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| Literatur:
keine Empfehlung |
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| Ecosia.org | Links: | |
| Erstellt am 11.02.2002, Version vom 24.12.2025, Johannes
Fangmeyer, GNU-FDL |
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