| Allgemeines Grundsätzliches Arbeitsgebiete Links Gästebuch Forum Newsletter Suchen Impressum Blog |
Nachhaltigkeit und
erneuerbare Energien
|
zurück |
| Allgemeines | Solarwärmeenergie | Windenergie | Blockheizkraftwerke | Brennstoffzelle |
| Energiefibel |
Photovoltaik | Geothermie |
||
| Biomasse | ||||
| Links |

Allgemeines Top
Die Solarenergie (Windenergie, Wasserkraft,
Solarthermie, Photovoltaik und Biomasse) und mit Geothermie sollten in
Zukunft 100%
unseres Energiebedarfs decken. Dazu muß erst mal eine Menge
Energie
eingespart werden, aber das ist auch möglich. dann kann die
Solarenergie
und die Geothermie 100% des Energiebedarfs weltweit decken. Aber bis
dahin
müssen die Widerstände der konventionellen
Energiedienstleister
gebrochen werden. Sie sind zentral strukturiert und wehren sich gegen
die Einführung der dezentralen Sonnenenergie und Geothermie. Es
muß noch weiter geforscht werden, damit
Solarer Wasserstoff eingesetzt werden kann. Bei Photovoltaik und
Solarthermie sind allerdings Markteinführungsprogramme angesagt,
die helfen, die Massenfertigung und damit eine Preissenkung in Gang zu
setzen. Bei der Windenergie hat
das schon geklappt, mit der Einspeisevergütung von 90% der
vermiedenen
Kosten. Das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) bietet kostendeckende
Vergütungen über eine Umlage aller Stromverbraucher für
Photovoltaik, Biomasse, Windkraft, Wasserkrat und Geothermie. BHKW
werden durch das KWK-Gesetz gefördert.
Es scheint möglich durch große Kraftwerke in der Sahara oder
anderen Wüstengegenden genug Wasserstoff zu erzeugen, um damit
alle Kraftfahrzeuge wie Autos und LKW sowie Fugzeuge und Schiffe damit
zu betreiben. Der Wasserstoff reicht dann auch noch für die
Überbrückung von Zeiten, in denen keine Sonne scheint. Mit
der Windkraft werden schon 15 % des Stromes in Schleswig Holstein
erzeugt. Es müssen aber noch mehr werden. Auch die Wasserkraft in
kleinen Laufwasserkraftwerken kann noch ausgebaut werden.
Die Nutzung der Geothermie hängt noch etwas zurück. Ihr
Potential
ist aber groß. Es könnte die gesamte Grundlast an Strom mit
ihr
in Deutschland erzeugt werden. Denn Geothermie steht 24 Stunden am Tag
konstant
zur Verfügung. Über Energiemangel braucht man sich keine
Sorgen
machen.
Herrmann Scheer, Sonnenstrategie. Politik ohne
Alternative, München, Piper, 3.Auflage 1999
Hermann Scheer, Solare Weltwirtschaft. Strategie für die
ökologische Moderne, München, Kunstmann, 4. Auflage 2000
Hermann Scheer, Energieautonomie - Eine neue Politik für erneuerbare Energien, München, Kunstmann, 2005, ISBN: 3-88897-390-2
Blockheizkraftwerke (BHKW) und Nahwärme top
Blockheizkraftwerke werden schon seit Jahrzehnten im Süddeutschen Raum, vor allen in den Städten Rottweil und Heidenheim erfolgreich eingesetzt. Die Technik ist schon seit 100 Jahren bekannt, wurde aber wohl wegen der günstigen Energiepreise erst später eingesetzt. Rottweil hat 28 Blockheizkraftwerke zur Versorgung seines Nahwärmenetzes, und hat dadurch seinen Haushalt saniert. Bei einem BHKW treibt ein Motor oder bei größeren Einheiten eine Gasturbine einen Generator an der Strom erzeugt. Die Abwärme des Motors wird aber nicht weggekühlt wie in Kraftwerken, sondern durch Abgas, Kühlwasser und bei größeren Motoren auch Schmierölwärmetauscher zur Erzeugung von Heizenergie für Verbraucher wie Siedlungen, Krankenhäusern, Schwimmbädern und Schulen genutzt. So erreicht das BHKW einen Wirkungsgrad von 85-90%. Ein normales Kraftwerk hat einen Wirkungsgrad von 38%. Ein GuD- Kraftwerk etwa 56%. Die Heizenergie wird durch ein gut isoliertes Nahwärmenetz mit Vor- und Rücklauf an den Verbraucher geliefert. Dieser hat nur noch eine Übergabestation, meist mit Wärmetauscher und einem Brauchwasserspeicher.
Teuer ist vor allem die Verlegung der Nahwärmerohre. In Dänemark hat man die Kosten durch flexible Kunststoffrohre auf 30-50% der Kosten in der BRD gesenkt. Die Technik des BHKW ist ausgereift, und könnte fast überall eingesetzt werden. Nur sperren sich die Energieversorgungsunternehmen dagegen und bezahlen nur 6-9 Pf/kWh Strom. Viele Kommunen scheuen sich auch davor, in neuen Wohngebieten Zwangsanschluß vorzuschreiben. Zudem ist die Versorgung von wenig besiedelten Gebieten in Deutschland umstritten, während in Dänemark auch noch der entfernteste Hof an Nahwärme angeschlossen wird.
Bei der Planung einer Nahwärmeversorgung wird zuerst einmal der Wärmebedarf anhand einer Jahresdauerlinie ermittelt. Anhand dieser Dauerlinie wird die Anzahl und die Größe der Module ausgewählt. Dabei sollten immer mehrere BHKW-Module aufgestellt werden, damit bei Wartungsarbeiten immer noch Strom erzeugt werden kann. Bis zu einer Betriebsstundenzahl von 4000 h/Jahr ist ein BHKW sinnvoll. Zur Deckung des Spitzenbedarfs wird ein Spitzenkessel eingebaut. Es gibt auch Nahwärmeversorgungen, die nur Heizenergie liefern.
Ein BHKW kann mit Diesel, Erdgas, Klärgas, Deponiegas und Rapsöl betrieben werden. Meist wird ein BHKW wärmebedarfsorientiert ausgelegt, weil es Betreibern eines BHKW-Kraftwerkes anders als Kraftwerksbetreibern nicht gestattet ist, Wärmeenergie wegzukühlen, wenn kein Bedarf besteht.
Ein BHKW betreiben können Stadtwerke, Kommunen, Firmen, Energieversorger und Betreibergemeinschaften sowie Einzelpersonen und Firmen. Der Strom darf unter bestimmten Bedingungen auch an Dritte geliefert werden, meist wird er aber selbst verbraucht und der Überschuß ins Netz gespeist.
Die Motorentechnik im stationären Betrieb ist heute mit Katalysator oder Magermotor so ausgereift, das die TA-Luft Emissionswerte um 50% und darüber unterschritten werden können. In Ökobilanzen erhalten die BHKW´s eine Stromgutschrift für Emissionen, so daß rechnerisch sogar negative Emissionswerte, vor allem bei CO2 erreicht werden. Die Erzeugungskosten für eine kWh Energie liegen um 12-14 Pf, wobei das Verteilnetz schon eingerechnet ist. Eingerechnet ist dabei die Übergabestation und der Warmwasser- Speicher. Zu tragen hat der Hauseigentümer die Heizkörper.
Bei einem BHKW fallen Wartungskosten für die Wartung der Anlage, vor allem der Motoren an. Diese liegen zwischen 2,5 Pf/kWh el bei Großen Anlagen und 6 Pf/kWh el bei Kleinanlagen. Die relativ hohen Kosten für Kleinanlagen haben verhindert, das Kleinst BHKW in Wohngebäuden installiert werden. Zudem sind die Genehmigungspraxis und die Verhandlungen mit dem EVU recht aufwendig.
Neuerdings werden auch Nahwärmekonzepte mit Solarkollektoren geplant und gebaut. In Schweden gibt es schon einige und in der BRD ist bei Saarbrücken, in Hamburg und in Potsdam jeweils eines in Planung bzw Bau bzw fertiggestellt. Die Wärmeenergie der Kollektoren wird in einem großen Erdspeicher gesammelt und dann in die Wohnungen verteilt. Die Kosten für eine kWh liegen hier bei ungefähr 30 Pf. Auch in Deutschland gibt es derweil solche Projekte in Hamburg, Stuttgart und im Saarland.
Eine andere Art der Erzeugung ist die Geothermie. In Meppen soll eine Unterirdische Warmwasserquelle mit 65 grad C durch eine Wärmepumpe in Heizungswärme für die Stadt umgewandelt werden. Diese Projekt ist aber letztens gestorben.
Island deckt seinen Energiebedarf zu 70% mit Geothermie. Auch das Bundeswirtschaftministerium sieht hier in seiner Studie ein großes Potential.
Eine Übersicht über Anbieter gibt es bei der HessenEnergie.
Links:
Biomasse Top
Mit Biomasse werden verschiedene Energieträger
bezeichnet. So z.B. Holz, Stroh, Biogas aus Gülle und
Energiepflanzen, Rapsöl und Energiepflanzen. Biomasse hat den
Vorteil, dass das CO2, das in der Biomasse gespeichert ist bei der
Verbrennung wieder frei wird. Die Biomasse ist also CO2-neutral.
Holz wird schon seit ewigen Zeiten zur Wärmeerzeugung verbrannt.
Die Heizungen heute sind natürlich viel
Emissionsärmer und haben einen besseren Wirkungsgrad und sind
Automatisiert. In einem modernen Holzhackschnitzelheizwerk werden
Holzhackschnitzel automatisch dem Brennofen zugeführt. Die
Schlacke wird automatisch abgeführt. So erzeugt das
Hackschnitzelheizwerk Energie für eine ganze Siedlung. Auch mit
Stroh können Heizkraftwerke beschickt werden. Dies wird vor allem
in Dänemark gemacht.
In Deutschland setzt man seit einiger Zeit auf Holzpellets. Die
Holzpellets sind genormt und bestehen aus Abfallholz. Sie sind 4 - 10
mm im Durchmesser und 20 -50 mm lang. Die Brennstoffkosten sind etwa so
hoch wie bei Gas
oder Öl. Es gibt verschiedene Kesselgrößen. Die
Holzpellets
liegen in einem Bunker und werden mittels einer Schnecke dem Ofen
automatisch
zugeführt. Es fällt auch wenig Asche an. So braucht man fast
nichts tun, als gelegentlich die Asche zu entsorgen. Die Pellets
können
in Säcken oder auch lose gekauft werden.
Holzpelletsheizungen
werden gefördert.
Biogas wird in einem luftabgeschlossenen System aus
Gülle gewonnen. Bakterien fermentieren die Gülle und erzeugen
Methan- und CO2-Gas. Zugeschlagen werden können auch noch andere
Energiepflanzen. Je größer die Anlage wird, desto
wirtschaftlicher läßt sie sich betreiben. Man kann das
Biogas in einer Heizung verbrennen, oder einem BHKW zuführen.
Gedacht wird auch an eine Einspeisung in das
Gasnetz.
Beim Rapsöl wird der Raps kalt gepreßt und gibt so sein
Öl frei. Man kann es noch verestern und hat dann
Rapsmethylsäureester, der auch als Biodiesel vermischt mit
normalem Diesel verkauft wird. Raps wird zumeist auf
Stillegungsflächen angebaut. Man schätzt, das so etwa 10% des
Verbrauches so erzeugt werden könnten. Auch andere
Energiepflanzen, auch C4 Pflanzen genannt können angebaut und zur
Energieerzeugung
herangezogen werden.
Vor einiger zeit wurde das erste Biokraftstoffwerk der zweiten
Generation in Betrieb genommen. Es kann aus Gras und anderen
biologischen Abfallstoffen Kraftstoffe gewinnen. Bisher aber nur
Diesel.
Inzwischen konkurrieren Biomassenutzung und Nahrungsmittelanbau um die
besten Anbauflächen. Unter anderem deshalb ist es zu einem Anstieg
der Nahrungsmittelpreise weltweit gekommen.
Literatur:
Thomas Holz, Holzpellet-Heizungen - Planung -
Installation - Betrieb, Freiburg, Ökobuch-Verlag, 1. Auflage 2003
Broschüre Holzpellets von der Landesinitiative
Zukunftsenergien NRW, ohne Jahrgang
Photovoltaik Top
Der Potovoltaische Effekt wurde schon mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt, konnte aber erst um 1950 in die Praxis umgesetzt werden. Damals wurden die ersten Siliziumzellen hergestellt.
Pohotovoltaikzellen wandeln Licht direkt in Strom um. Der Wirkungsgrad heutiger Zellen liegt im Schnitt bei 14%. Wegen der hohen Kosten sind Photovoltaikanlagen noch nicht weit verbreitet. Sie werden aber in der Weltraumfahrt für die Stromerzeugung genutzt.
Es gibt Monokristalline, mutikristalline und amorphe Zellen. Seit neuestem werden die Zellen in Dünnschichttechnologie hergestellt.
Die PV-Zellen werden miteinander verdrahtet und in einem Rahmen mit Glasabdeckung versiegelt. der Rahmen hat Halterungen zur Befestigung. Meistens sind die Module auf 12 Volt ausgelegt, gelegentlich auch auf 24 Volt. Sie haben meist eine Leistung von 50-60 Watt oder sogar 100-110 Watt.
Eine Photovoltaikanlage kann als Inselbetrieb mit Speicherung der Energie in Akkus und einem 12 Volt-Netz betrieben werden, oder als Netzgekoppelte Anlage mit einem Wechselrichter und einem 230 Volt-Netz. Anlagen im Inselbetrieb werden bei Gebäuden im Außenbereich und bei Wochenendhäusern eingebaut.
Eine Inselanlage Besteht aus den Modulen, einem Solarladeregler mit Tiefenentladeschutz und den Akkus sowie dem 12 Volt-Netz mit 12-Volt Geräten und Beleuchtung.
Eine Netzgekoppelte Anlage besteht aus den Modulen, einem Wechselrichter, dem Einspeise- und dem Bezugszähler.
Die Module sollten direkt nach Süden ausgerichtet sein und ca 45 grad angestellt werden. So können die Module Ihre optimale Leistung entwickeln. Man sollte darauf achten, das die Module nicht durch Bäume oder andere Gebäude abgeschattet werden. Um die Module noch effizienter zu machen können sie Ein- oder Zweiachsig nachgeführt werden. Diese Nachführungen sind aber sehr Aufwendig.
Der Preis einer heutigen netzgekoppelten Anlage
liegt
bei ungefähr 20.000-25.000 DM pro kW peak. Diese Anlagen erzeugen
dann
ungefähr 1000 kWh/Jahr. Auch mit Förderung
liegt der Strompreis dann bei 2DM/kWh. Einige Stadtwerke bieten jetzt
auch
eine Kostendeckende Vergütung als begrenzte Förderung
an. Hier erhalten die Errichter die vollen Kosten für die Anlage
über den Strompreis erstattet. Das EEG hat den Betreibern eine
Einspeisevergütung von 99 Pf/kWh garantiert. Gleichzeitig wurde
das 100.000 Dächer
Programm aufgelegt, dass in diesem Jahr ausgelaufen ist. Das
führte
zu einem kleinen Boom bei den PV-Anlagen. Der Einspeisepreis wird durch
eine Umlage auf alle Stromverbraucher finanziert. Das neue EEG
(Erneuerbare Energien Gesetz) bietet eine kostendeckende Vergütung
auf Umlagebasis für alle Stromkunden für Photovoltaikanlagen.
Das Öko-Institut bietet eine Marktübersicht für Photovoltaikanlagen an.
Die Zeitschrift Photon gibt regelmäßig Marktübersichten zu Komponenten und Anlagen heraus.
Schauen sie auch bei der Stiftung Warentest wegen Testberichten vorbei.
Schauen Sie auf dem Solarserver nach Lieferanten für Photovoltaikanlagen.
In der Solarfabrik
werden Module hergestellt.
Der Solarenergie-Förderverein in
Aachen verlangt 100% regenrative Energien.
Windenergie Top
Windenergie wurde in Deutschland schon seit langem genutzt. Allein in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Niederlande und Dänemark gab es einmal ca 20000 Windmühlen. In den 30er Jahren gab es in Deutschland Versuche mit Windenergiekonvertern. Anfang der 80er Jahre versuchte man es dann mit dem Growian, der aber nach ein paar hundert Betriebsstunden Laufzeit abgerissen wurde. Wohl wegen des Erfolges von kleinen Windenergieanlagen in Dänemark werden in Deutschland nun auch Kleiwiane gebaut. Den Höhepunkt der Windenergienutzung bildete in den 80ern das 250 MW Förderprogramm der Bundesregierung. Danach gab es das Gesetz zur Einspeisevergütung, die den Betreibern 16-17 Pf/kWh garantierte. Jetzt gibt es das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das die Vergütung regelt. Bezahlt wird aus einem Pool, der durch die Strompreiserhöhung gedeckt wird.
Das technisch nutzbare Potential in Deutschland liegt bei ungefähr 220 TWh/a (Ein AKW mit 1300 MW liefert im Jahr rund 11 TWh), das wirtschaftlich nutzbare bei ungefähr 97 TWh. Nur an der Küste und an wenigen Mittelgebirgsstandorten sind in Deutschland mittlere Windgeschwindigkeiten von 6m/s vorhanden, im Binnenland liegen sie nur bei 4m/s und darunter.
Theoretisch kann ein horizontaler Konverter maximal 16/27 oder 59,26% der Energie des Windes umwandeln. Praktisch liegt dieser Wert (cp) bei 0,44 bis 0,5. Eine Anlage mit 3 Rotorblättern wird für die Windgeschwindigkeit von ungefähr 7m/s und einer Schnellaufzahl Lambda von 5-5,5 (Verhältnis von Umfangsgeschwindigkeit der Blattspitze und Windgeschwindigkeit) ausgelegt. Bei ca 3m/s beginnt die Stromproduktion, ab 12-13m/s erhöht sich die Leistung nicht mehr, und bei 25m/s muß die Anlage abgeschaltet werden. Alle Anlagen müssen für eine Überlebenswindgeschwindigkeit von ca 59-65m/s je nach Nabenhöhe ausgelegt sein.
Am Markt durchgesetzt haben sich die horizontalen Windenergieanlagen, und hierbei die 2 und 3 flügeligen. Eine Windenergieanlage besteht aus Rotor (Repeller), Maschinenhaus mit Welle, Getriebe, Generator, Windnachführung und Bremse, dem Turm und der Steuerung. Als Rotor wird meist ein aus drei Blättern bestehender verwendet. Die Flügel bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, können aber mit einem metallischen Blitzschutz versehen sein. Die Flügel sind durch die Nabe aus Stahl mit der Welle verbunden die zweifach gelagert, oder in das Getiebe integriert ist. Über das Getriebe mit großer Übersetzung (bei 50 kW ca 1:21) wird der Generator angetrieben. Eine Windnachführung sorgt dafür, das der Rotor immer im Wind steht. Die Bremse wird meist hydraulisch betrieben. Es werden meist asynchrone Generatoren verwendet. Der Hersteller Enercon baut Konverter ohne Getriebe und Hydraulik und ist damit Marktführer in Deutschland geworden. Die Maschinenelemente sind auf einer Plattform befestigt und unter einer Haube geschützt. Über einen Drehkranz ist das Maschinengehäuse mit dem Turm verbunden. Heute werden meist Stahlrohrtürme, bei großen Anlagen auch mit Innenaufstieg verwendet. Es sind aber auch Gitter- und Betonmasten möglich. Der Turm ruht auf einem Fundament aus Beton, bei weichem Untergrund kann auch eine Pfahlgründung nötig sein. Über eine Windmeßeinrichtung steuert eine Mikroprozessorsteuerung die Anlage. Dabei stellt er die Anlage immer in den Wind, regelt die Leistung nach der Windgeschwindigkeit und überwacht die Anlage und bestimmt wann sie bei Sturm abgestellt aus dem Wind gedreht wird.
Bei den Windenergieanlagen werden drehzahlgesteuerte (stallgesteuerte) und rotorverstellbare unterschieden. Bei den stallgesteuerten Anlagen wird die Rotordrehzahl der Windgeschwindigkeit angepaßt. Ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit (12-15 m/s) wird die Drehzahl konstant gehalten, so daß bei höheren Windgeschwindigkeiten die Strömung an den fest angestellten Flügeln abreißt (Stall) und so die Anlage nicht mehr Leistung liefert. Überdrehzahlen werden durch Blattspitzenbremsen oder einer passiven Blattverstellung vermieden. Zudem sorgt eine Scheibenbremse an der Welle für Sicherheit. Der vom Generator erzeugte Strom wird bei einem Synchrongenerator gleichgerichtet und dann über einen netzgeführten Frequenzumformer zur Trafoststion ins Netz geleitet. Bei einem asynchronem Generator muß nur die Verlustleistung (Schlupfleistung) umgeformt und dem Stator überlagert werden. Rotorverstellbare Konverter hingegen passen den Anstellwinkel der Windgeschwindigkeit an. Die Rotordrehzahl ist konstant. Zur Sicherheit gegen zu hohe Drehzahlen wird der Anstellwinkel der Rotorblätter aktiv verstellt und bremsen so den Rotor aerodynamisch. Zudem ist im Maschinengehäuse noch eine mechanische Scheibenbremse eingebaut. Der synchrone oder asynchrone Generator wird direkt ans Netz gekoppelt. Bei polumschaltbaren und mehreren Generatoren wird ein drehzahlgestuftes System verwendet. So kann die Generatorleistung besser der Windgeschwindigkeit angepaßt werden.
Bei der Planung einer Windenergieanlage sollte
folgendermaßen vorgegangen werden. Zuerst sollte an einem
günstigen Standort ein Jahr der Wind gemessen werden, mit einem
Computer aus vorhandenen Messungen die Windgeschwindigkeiten ermittelt,
oder von benachbarten WKAs Winddaten übernommen werden. Danach
wird aufgrund dieser Messungen der zu erwartende Energieertrag
berechnet. Dies wird meist mit dem Weilbulverfahren gemacht. Dann
sollte formlos beim EVU angefragt werden, wie teuer die
Netzanbindungskosten sind. Außerdem sollten die
Mindestabstände zu Nachbargrundstücken eingehalten werden.
Zudem sollte abgeklärt werden, ob das Grundstück für
Schwertransporte befahrbar und zugänglich ist. Dann sollte
überlegt werden welche Anlagengröße und welches
Turbinenkonzept verwendet werden soll. Aufgrund dieser
Vorüberlegungen kann dann
die Wirtschaftlichkeitsrechnung erstellt werden. Dabei sollte bedacht
werden, das die Förderung aus dem 250 MW-Programm erschöpft
sind.
In Niedersachsen sind auch die Landesfördermittel gestrichen
worden. In NRW werden mit dem REN-Programm Projekte bis einer Million
DM nach der Formel Rotorflõche x 200 DM gefördert, was
ungefähr 20% der Kosten ausmacht. Mittlerweile sorgt das
Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) dafür, dass Windkraftstrom
kostendeckend vergütet wird durch eine Umlage für alle
Stromkunden. Für Binnenlandanlagen gibt es eine erhöhte
Vergütung. Mittlerweile hat die Größte Windkraftanlage
eine Größe von 126 Metern Durchmesser und 6 MW Leistung.
Eine Windkraftanlage gewinnt die zu seiner Herstellung erforderliche Energie in weniger als einem Jahr zurück. Bei der Energiegewinnung werden keine Emissionen erzeugt. Nach Ablauf von 20 Jahren müssen die GFK-Rotorblõtter entsorgt werden, das Maschinengehäuse gehört auf den Schrott, der Turm kann aber wahrscheinlich wiederverwendet werden und eine neue Anlage aufgestellt werden. Schädliche Umweltauswirkungen gehen von der Anlage nur durch die Sichtumweltverschmutzung und die Lärmemissionen aus. Der befürchtete Vogelschlag wie bei den Stromleitungen ist nicht eingetreten. Doch können Vogelzugrouten und Brutplätze gestört werden.
In Schleswig-Holstein ergab eine Befragung von Urlaubsgästen eine positive Einschätzung von WKAs an Urlaubsstandorten. Es gibt aber durchaus ernstzunehmenden Widerstand gegen die Windkraft. Frühzeitige Bürgerbeteiligung bei der Planung kann hier vor Ärger bewahren. Das 250 MW Programm ist schon lange beendet. Danach gab es die Einspeisevergütung, die den Betreibern von Windenergieanlagen 90% des Endpreises der Energieversorger sicherte. Das hatte das Bundesverfassungsgericht verlangt. Die Energieversorger versuchten das Gesetz zwar zu kippen, aber es bestand auch vor dem Europäischen Gerichtshof. 1993 gibt es eine Novelle des EEG, dass durch eine Umlage auf alle Stromverbraucher die Mehrkosten der regenerativen Energien deckt. Es wird natürlich immer noch hart gerungen und den Einspeisepreis. In Deutschland ist 1993 das 10.000ste Megawatt an potentieller Leistung ans Netz gegangen. Auch die ersten Off-Shore Windparks sind vom Bundesumweltministerium genehmigt worden. Dagegen klagten allerdings BUND und Nabu. Die Klage wurde aber verloren. Es soll nicht verschwiegen werden, dass es auch Windkraftgegner gibt.
Literaturquellen:
Prospekte der Firmen GE-Energy und Enercon
Marktübersichten 1993, 1994, 1995 des IWB (jetzt BWE)
Windkraftanlagen in NRW von der Wistra GmbH und dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie in NRW
Neue Energie, Zeitschrift des BWE
Windenergie:
Bundesverband Windenergie (BWE) Osnabrück
RISÖ Windenergie-Test Station in Dänemark
Dänischer Verband der Hersteller von Windkraftanlagen
Deutsches
Windenergie-Institut (DEWI)
Solarwärme-Energie Top
Seit der Ölkrise 1972/73 werden Solarkollektoren angeboten. Damals stellten viele Anbieter Kollektoren mit einem relativ schlechten Wirkungsgrad her. Danach verschwanden sie fast in der Versenkung, doch heute hat sie nahezu jeder Heiztechnikhersteller wieder im Angebot.
Auf die Erdoberfläche trifft von den 1350 Watt/qm Strahlungsenergie die die Sonne abstrahlt noch eine gewaltige Menge von bis zu 1000 Watt/qm an sonnigen Tagen. Von dieser Energie kann ein Flachkollektor mit selektiver Beschichtung maximal 70% nutzen. Je nach dem wie kalt die Luft außerhalb des Kollektors ist, sinkt dieser Wirkungsgrad auf ungefähr 40-45%. In unseren Regionen scheint die Sonne 1500 bis 1600 Stunden im Jahr woraus sich 1000 kWh Energie ergeben. Die Fläche von 60% Österreich bedeckt mit heutigen Kollektoren in der Sahara würde ausreichen, um den gesamten Energiebedarf der Menschheit zu decken. Für die Alte BRD würden 63% der Gesamtgebäudefläche ausreichen, um den gesamten Energiebedarf zu decken.
Es haben sich drei Bauarten durchgesetzt: der Speicherkollektor, der gleichzeitig als Speicher dient, der Flachkollektor und der Röhrenkollektor. Der Speicherkollektor besteht meist aus Kunststoff oder aus einer Spiegelrinne mit großem Wärmeträgerrohrvolumen. Der Flachkollektor besteht aus einem selektiv beschichteten Absorber, der die energiereiche Sonneneinstrahlung gut absorbiert, aber nur wenig Wärmestrahlung abgibt. Der Kollektor hat eine äußerst lichtdurchlässige Abdeckung und ist sehr gut gedämmt. Ein Vakuum im Kollektor erhöht den Wirkungsgrad. Es gibt preiswerte Flachkollektoren, die aus Kunststoff bestehen und zur Schwimmbadheizung eingesetzt werden. Der Röhrenkollektor ist etwas komplizerter aufgebaut und teurer, hat aber einen größeren Wirkungsgrad. In der Achse einer Röhre mit Vakuum befindet sich ein mit dem Wärmeträger gefüllter Absorber. Der Wärmeträger verdampft und wird über einen Wärmetauscher im Kollektorrahmen an die Trägerflüssigkeit abgegeben.
Für große Solarkraftwerke mit 200 MW in Kalifornien werden parabolische Spiegelrinnen genutzt in deren Spiegelachse ein Wärmeträger erhitzt wird. Die entstehende Dampfenergie wird durch eine Turbine in Strom umgewandelt.
Meist werden Solarkollektoren nur zur Warmwasserbereitung genutzt, es ist aber auch möglich, die Heizung zu unterstützen oder sogar ganz damit zu betreiben. Dafür muß aber ein großer Speicher (bis zu 20 cbm) vorhanden sein und das Haus sehr stark gedämmt sein.
Zu einer Solaranlage gehören folgende Komponenten: Kollektor, Speicher mit zusätzlichem Wärmetauscher, Umwälzpumpe, Systemregelung, gedämmte Rohrleitungen, Sicherheitseinrichtungen sowie ein Nacherwärmsystem. Diese werden zu einem bivalenten Heizsystem verbunden, bei dem der Heizkessel die Nacherwärmung im Winter vornimmt. Das System sollte so ausgelegt sein, das mindestens im Juni, Juli und August das Wasser zu 100% durch die Sonne erwärmt wird. Das Ausdehnungsgefäß sollte so bemessen sein, daß die gesamte Kollektorflüssigkeit aufgenommen werden kann, da Stillstandstemperaturen im Flachkollektor von über 160 grad C erreicht werden.
Es gibt eine grobe Faustregel für die Anlagenauslegung: pro Bewohner 1,5-2 qm Kollektorfläche und ungefähr 70-100 Liter Speichergröße. Dennoch sollte genauer nachgerechnet werden. Bei Röhrenkollektoren wird weniger Kollektorfläche benötigt.
Eine Kollektoranlage gewinnt den zu ihrer Herstellung notwendigen Energiebedarf nach einer Berechnung des Öko-Instituts in 2 Jahren zurück. Bei einer 3 Kollektorenanlage verbrauchen Pumpe und Regelung etwa etwa 45 kWh Strom, dabei gewinnt die Anlage etwa 2400 kWh.
In Schweden sind schon große Kollektorfelder mit Speichern in der Größe von Raffenarietanks zur Wärmeversorgung ganzer Gemeinden in Betrieb. Ebenso in Kalifornien wirtschaftliche Solarkraftwerke mit bis zu 200 MW Leistung.
Wirtschaftlich zu betreiben sind Solaranlagen nicht, da auch bei einem Warmwasserbedarf von 300 DM im Jahr und einer Deckungrate von 75% bei der günstigsten Anlage von ca 6000 DM noch ca 27 Jahre gebraucht werden, um die Anlagekosten wieder hereinzufahren. Sollte allerdings das Wasser vorher mit Tagstrom erwärmt worden sein können sich Einsparungen ergeben.
Schauen Sie bei der Stiftung Warentest für Testberichte über Solaranlagen (test 9/98).
Das Öko-Institut gibt eine Marktübersicht über Solaranlagen heraus.
Das Testfeld in Rapperswil in der Schweiz testet Solaranlagen.
Schauen sie beim Solarserver nach Lieferanten für Solaranlagen.
Der Bund
der
Energieverbraucher bietet mit seinem Phönix-Projekt
kostengünstige Solaranlagen an.
Brennstoffzelle Top
Die Grundlagen der Brennstoffzellen wurden schon
1839
von Sir William Grove entdeckt. Das Prinzip ist eine Umkehrung der
Wasserelektrolyse. Es werden Wasserstoff und Sauerstoff durch eine
Membran, die H+ Ionen
durchläßt zu Wasser oxidiert. Die Membran sorgt dafür,
das dies nicht explosionsartig passiert. An den Elektroden, die mit
Platin
überzogen sind, kann dann eine Spannung und ein Strom abgenommen
werden. Das ist das Prinzip. Da man in der Praxis kein reines
Wasserstoffgas
kennt, muß das Brenngas erst aufbereitet werden, weil sonst die
Elektroden
beschädigt werden. Auch laufen die meisten Brennstoffzellen mit
Luft
und nicht mit Sauerstoff. Es gibt mehrere verschiedene Bauarten der
Brennstoffzelle.
Die Alkalische Brennstoffzelle (AFC) ist eine der ältesten.
Brennstoffzellen haben einen hohen elektrischen Wirkungsgrad und
haben keine bewegten Teile. Ihr Aufbau ist einfach.
Um größere Leistungen zu erreichen werden
die Einzelnen Zellen zu Bündeln zusammengefaßt. Etwas
Probleme
bereitet heute noch die Standfestigkeit der Zellen. Denn diese
verlieren
oft über die Nutzungsdauer an Leistung. Brennstoffzellen
können
Mobil in Autos eingebaut werden, oder stationär als BHKW arbeiten.
Man kann sie auch als Energieversorgung für Handys oder PCs in
Miniaturformat bauen. Es gibt eine Reihe von Anwendungen, für die
die verschiedenen Bauformen der Brennstoffzelle unterschiedlich
geeignet sind. In Automobilen werden hauptsächlich
Polymer-Membran- Brennstoffzellen (PEM) eingesetzt. Die Firma Ballard
in Canada hat hier einen technischen Vorsprung. Als BHKW im
Megawattbereich werden Phosphorsäure-Brennstoffzellen (PAFC)
eingesetzt. Ebenso kann man dies mit Direkt Brennstoffzellen
Hot-Modulen (MCFC) erreichen. Auch eine Solid Oxyd Fuel Cell (SOFC)
kann zu einen Kraftwerk aufgebaut werden.
Der Brennstoffzelle wird eine große Zukunft im Automobilbau und
in der Kraftwerkstechnik vorausgesagt.
Literatur:
Ledjeff-Hey/Mahlendorf/Roes (Hrsg.), Brennstoffzellen - Entwicklung,
Technologie und Anwendung, Heidelberg, C.F.Müller, 2. Auflage 2001
Links:
BEWAG Innovation Brennstoffzelle
Geothermie
Top
Die Geothermie in Deutschland wurde lange
vernachlässigt, weil man meinte nur an heißen Quellen oder
Magmanestern wie in Island könne man Energie aus der Erdwärme
gewinnen. Doch es gibt ein großes Potential für Geothermie.
Allein das Potential an Stromerzeugung liegt theoretisch bei dem 600
fachen des Stromverbrauchs in Deutschland. Geothermie hat den Vorteil,
das sie unabhängig von der Sonne praktisch 24h am Tag 365 Tage im
Jahr konstant zur Verfügung steht. Die Möglichkeiten
Erdwärme zu nutzen reichen von der Stromerzeugung über
Fernwärmenutzung mit und ohne Wärmepumpe bis zur
oberflächennahen Nutzung mittels Erdsonden und Wärmepumpen
zur Heizwärmeerzeugung für Einfamilienhäuser.
Um Strom aus Erdwärme zu erzeugen bedarf es einer
Erwärmequelle mit mehr als 100°C Temperatur. Diese kann man
mit Tiefbohrungen bis 10 km Tiefe finden. Es gibt mittlerweile
Versicherungen, die das Risiko einer millionenteueren Fehlbohrung
abdecken. Es gibt Verfahren, die heiße Wasserquellen nutzen und
das kalte Wasser zurückführen, aber auch das Hot-Dry-Rock
Verfahren, bei dem Wasser in das heiße Gestein gedrückt wird
und abgesaugt wird. Die Turbinen werden nach dem Organicv Rankine Cycle
(ORC) Prozeß gefahren, die nicht mit Wasser betrieben werden,
sondern mit organischen Arbeitsmitteln, die schon unter 100°C
verdampfen. So ist
der Wirkungsgrad höher. Es gibt aber auch Kalina Maschinen, die
mit
einem Gemisch aus Wasser und Ammoniak arbeiten und einen noch
höheren Wirkungsgrad erzielen. Es ist ein technisches Potential
von ca 300 TWh vorhanden.
Das deckt die gesamte Grundlast an Strom in Deutschland ab. Auch
hätte
man so Regelenergie um die Schwankungen bei der Solarnergie
auszugleichen.
Heizwärme kann direkt über Wärmetauscher aus der
Erdwärme genutzt werden, wenn es warm genug ist, also 60 -
80°C. Oder es kann durch
eine Wärmepumpe weiter erhitzt werden. Dann wird es in eine
herkömmliche Fernwärmeverteilung eingespeist.
Bei Wärmepumpen für Heizwärme gibt es mehrere Methoden,
um die Wärme zu erzeugen. Man kann die Wärme aus der
Umgebungsluft gewinnen oder durch die Benutzung der Wärme aus dem
Grundwasser. Eleganter ist es, Sole in einen Erdkollektor zu pumpen
oder in Energiesonden (Energiepfählen) zirkulieren zu lassen.
Auch zur klimatisierung und Kälteerzeugung ist es möglich die
Gethermie zu nutzen. Dabei wird ausgenutzt, dass die Erde in geringer
Tiefe
kühler ist als die Lufttemperatur.
Geothermie wird nach dem EEG großzügig gefördert. Die
Stromerzeugung bei einer Leistung bis zu 5 MW wird mit 15 Cent/kWh
gefördert. Bei Leistungen über 20 MW sinkt die Förderung
auf 7,16 Cent/kWh. Die Kraftwerke und Heizwerke haben meist eine
kleinere Leistung von 5 über 20 bis 50 MW.
Leider gibt es bis jetzt erst wenige Anlagen mit Geothermienutzung. Man
will aber bis 2015 etwa 1000 MW Strom-Leistung installieren.
Literatur:
Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Geothermie - Energie
für die Zukunft, Broschüre, Bonn, 1. Auflage 2004
Links:
Geothermische
Vereinigung
in Geeste Nds.
Erdwärmenutzungssystem
für
Heizwärme pilogeo.de
Links: Top
Informationsdienst Regenerative Energien Boxer
Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)
Solarenergie Förderverein (SFV e.V.)
Erstellt am 2.11.1997, Version vom 20.08.2010, Johannes Fangmeyer, GNU-FDL Top