| Nachhaltigkeit bedeutet, dass die Rechte
der zukünftigen Generationen gewahrt bleiben. Die Umwelt darf nur soweit
genutzt werden, dass auch noch zukünftige Generationen in und von ihr
leben können. |
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Die Ethik gebietet uns, die Belange
zukünftiger Generationen in unserem Handeln und Planen zu berücksichtigen.
Wir können auch keine Zeitbombe in 200 Jahren zünden und zukünftige
Menschen damit töten. Ebenso müssen wir die Umwelt so nutzen,
dass auch noch zukünftige Generationen in ihr und von ihr leben können.
Wir dürfen also nur nutzen, was nachwächst und emittieren, was
die Umwelt verträgt und abbauen kann. Um dies zu erreichen müßte
man die Rechte der zukünftigen Generationen in der Verfassung der Staaten
verankern. Damit würde das Problem für alle sichtbar. Es müßte
zudem eine Behörde oder ein Ministerium geben, das in Art der Vormundschaft
für Kinder für die Belange der zukünftigen Generationen eintritt.
Vielleicht müßte man sogar ein Vetorecht des Ministeriums für
Gesetze zulassen, die gegen die Bedürfnisse der zukünftigen Generationen
verstoßen. Der Einsatz für die Rechte der zukünftigen Generationen müßte aber alle Bevölkerungsschichten angehen. Wie man das genau realisieren kann, müßte aber noch ausprobiert werden. |
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| buecherfinder bookbutler |
Literatur:
Vittorio Hösle, Dimensionen einer Krise. Das Umweltproblem im 21. Jahrhundert, in: L. Di Blasi, B. Goebel, V. Hösle, Nachhaltigkeit in der Ökologie - Wege in eine zukunftsfähige Welt, München, Beck, 2001, Seite 9 - 37. |
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| Altavista.com | Links: Mit zukünftige Generationen suchen Stiftung für die Rechte der zukünftigen Generationen
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| Erstellt am 25.01.2004, Version vom 26.01.2004, Johannes Fangmeyer | Top zurück |