| Die Kriminalität nimmt entgegen
den Behauptungen mancher Politiker nicht zu. Die Verbrechensrate laut Kriminalstatistik
ist sogar leicht rückläufig. |
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In Deutschland wird
jeder dritte Mann einmal in seinem Leben kriminell. Bei Frauen liegt diese
Rate deutlich niedriger. Ältere Menschen und Frauen fühlen sich
subjektiv bedrohter als z.B. junge Männer, die öfter Opfer eines
Verbrechens werden und auch öfter die Täter sind. Frauen und Alte
sind deutlich weniger Opfer eines Verbrechens. Dazu gehören auch Vergewaltigungen.
Häusliche Gewalt gegen Frauen ist aber nicht so selten und wird von Männern
an Frauen begangen. In den USA ist die Kriminalitätsrate deutlich höher als in Europa. Es sind ca. 1,8 Millionen Menschen, meist Männer in den meist privaten Gefängnissen inhaftiert. Darunter sind viele Farbige. Mord ist eigentlich ein eher seltenes Verbrechen. Es kommen mehr Menschen durch Suizid oder im Straßenverkehr um. Trotzdem findet es eine große Beachtung. Ebenfalls die Fälle von sexuellem Kindesmißbrauch mit Tötung. Die Anzahl ist auch seit Jahren rückläufig. es waren in den letzten Jahren unter 10 Fälle im Jahr. Trotzdem finden diese Fälle extreme Beachtung in der Öffentlichkeit und es kommen Rufe nach Todesstrafe auf. Todesstrafe gibt es in Deutschland nicht mehr. Die UN rät auch zur Abschaffung, weil sie eine grausame und unmenschliche Strafe ist. Nach den Statistiken haben Länder, die keine Todesstrafe haben eine geringere Kriminalität. Das ist wissenschaftlich gesichert. Die Todesstrafe schreckt nicht ab. Kriminalität hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun, weil eine geringe Kriminalität zu mehr Lebensqualität beiträgt. Die soll ja auch durch die soziale Nachhaltigkeit gesteigert werden. Es gibt auch Völker, bei denen Kriminalität so gut wie unbekannt ist. Gewaltverbrechen sind bei den Jaina, einer religiösen Gruppe in Indien so gut wie unbekannt, da sie eine starke gewaltfreie Ethik haben. Auch bei vielen Indianerstämmen und den Inuit scheint es keine Kriminalität vor dem Eintreffen des weißen Mannes gegeben haben. Auch bei den Hunza in pakistanischen Himalaya kennt man keine Polizei oder Gefängnisse. |
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| buecherfinder bookbutler |
Literatur: Arno Plack, Plädoyer für die Abschaffung
des Strafrechts, München, List Verlag, 1. Auflage 1974.
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| Erstellt am 20.03.2004, Version vom 20.03.2004, Johannes Fangmeyer | Top zurück |